Monatsarchiv für August 2008

 
 

28. August: Komm herein, zu Jesus

Markus 3,32: „Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach  dir.“
In dieser Geschichte hilft uns der Herr Jesus Christus, Seinen Widerwillen zu verstehen, mit religiösen Leuten Kompromisse zu machen- die, die nur religiös aussehen oder in der Öffentlichkeit so tun, als ob sie eine Beziehung mit Gott hätten, die sie in Wirklichkeit gar nicht haben.
Lass uns mal zusammen diesen Vers anschauen: Eine Gruppe kam ins Haus und saß um Jesus und hörte Ihm zu, wie Er lehrte. Daraus können wir schließen, dass das Leute waren, die einst draußen waren, außerhalb von Gottes Gegenwart, aber dann die Entscheidung getroffen haben, zu Jesus hereinzukommen. Sie opferten ihre Zeit und noch viel wichtiger, ihre eigene Meinung über Gott und haben sich nun niedergelassen, um von Gott selbst zu hören und Seinen Willen zu tun. Was fällt uns noch an dieser ersten Gruppe auf? Sie scheinen einen großen Respekt vor denen zu haben, die eine äußerliche Beziehung mit Jesus haben, also den religiösen Leuten. Siehst Du, die Angehörigen von Jesus konnte man schon an ihrem Äußeren erkennen, deshalb missfällt Gott die Religion, d.h. wenn Menschen sich so anziehen, dass man sieht, dass sie religiös sind.
Gott will eine tiefe innere Beziehung, die Dein Verhalten bestimmt und nicht nur, wie Du Dich anziehst. Religion bedeutet, wenn Du mehr in Deiner eigenen Welt bleibst und Deinen eigenen Willen tust und dabei Gott anrufst, zu kommen und Dir zu helfen. Das ist, als ob ein Dieb beten würde, dass Gott ihn davor beschützen soll, gefangen zu werden, wenn er klauen geht. Oder um es noch radikaler zu sagen: das ist, als ob Du Dir Deine eigene Religion bastelst, Du nimmst z.B. Islam oder Buddhismus und lädst dann einfach noch Jesus dazu ein- das ist es, was heute oft passiert. Du denkst vielleicht, dass Jesus zu radikal war, als Er Seinen Angehörigen nicht geantwortet hat, aber wenn Er das gemacht hätte, dann wären die, die heute Jesus mit allen möglichen Religionen vermischen, gerechtfertigt- die, die das Christentum benutzen, um ihre eigenen Pläne zu verwirklichen und ihre eigenen Reiche zu bauen.
Also sagte die Gruppe zu Jesus: Schau, Deine Verwandten sind draußen und sie rufen Dich zu kommen. Und Jesus antwortete: Wenn sie nicht hereinkommen können, dann sind sie gar nicht meine Angehörigen. Ich habe sie nicht gesehen, weil ich drinnen bin; Aber meine wahren Angehörigen würden ohne Zweifel hereinkommen.
Jesus sagt uns, wenn Du Gott wirklich ernst nimmst und wenn Du sagst, dass Du Jesus angehörst und nicht dem Teufel, dann wirst Du Deine Tradition und Deine eigene Meinung über Gott, oder was die Welt über Gott denkt, lassen und zu Ihm hereinkommen. Du wirst aufhören, einfach zu behaupten, dass Du ein Christ bist und trotzdem zu leben wie es Dir gefällt und auf Gott zu warten, in Deine kleine Box zu kommen. Stattdessen wirst Du sie verlassen und in Gottes Box ohne Wände kommen, in eine Welt unendlicher Möglichkeiten und herrlicher Abendteuer.
Also, wo bist Du und welche Entscheidung triffst Du heute? Wenn Du draußen bist, dann komm herein, indem Du Jesus bittest, der Herr Deines Lebens zu werden und Dir alle Deine Sünden zu vergeben und Dich mit Seinem teuren Blut rein zu waschen.
Wenn Du schon drinnen bist, dann bleib wo Du bist und zweifle nicht. Denn ganz sicher ist die Belohnung der Gerechtigkeit großartiger, als alles was die Welt Dir geben kann.

27. August: Das Fundament der Freundschaft

Das Fundament der Freundschaft
Maleachi 2,10: „Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen?“
Das ist die Frage, die sich der Prophet Maleachi gestellt hat, als er den Hass unter den Menschen sah. Menschen aus demselben Land, oder aus unterschiedlichen Ländern, Ehemänner und Ehefrauen, Mitarbeiter, Nachbarn, wer auch immer… sind in Feindschaft miteinander. Einige hassen nicht unbedingt, aber sie ignorieren einander, ihnen sind die anderen völlig gleichgültig.
Die Bibel sagt, dass sogar die Haare auf Deinem Kopf gezählt sind- nicht eins davon ist unwichtig. Von wie viel mehr Bedeutung ist dann ein ganzer Mensch, sogar ein Penner???
Einige Wissenschaftler in Japan führten ein Experiment durch, um die Folge von Beziehungen zu testen. Sie füllten Reis in drei verschiedene Gefäße; zu einem Gefäß waren die Forscher immer freundlich und  sprachen jeden Tag gute Worte, ein anderes Gefäß wurde mit Hass behandelt und jeden Tag mit Schimpfworten attackiert und das dritte wurde vollkommen ignoriert. Das Ergebnis überraschte die Wissenschaftler, denn nach ein paar Tagen fing das erste Gefäß an, ein süßes Aroma zu verbreiten und sich in Wein zu verwandeln. In den anderen beiden Gefäßen hatte der Reis angefangen zu verfaulen und schrecklich zu stinken, besonders in dem Gefäß, das ganz ignoriert worden war. Deswegen ist es fast wie einen Menschen zu töten, wenn man ihn ignoriert.
Da Menschen aus Erde gemacht sind und zu 70% aus Wasser bestehen, können wir daraus schließen, dass dieses Experiment auch auf menschliche Beziehungen zutrifft.
Du fragst vielleicht: warum sollte ich zu jedem freundlich sein? Manche Leute mögen mich nicht einmal, die behandeln mich schlecht oder ignorieren mich; vielleicht verstehen die mich sogar total falsch… die sind doch nicht mal mit mir verwandt…
Die Wahrheit ist, wir kommen alle von einem Vater, Gott und einem Schöpfer, Gott! Das reicht, um jeden wie Deinen Bruder und Deine Schwester zu behandeln, ganz egal was sie denken oder tun. Erledige Du einfach Deinen Teil und Gott lasse den Rest machen; dann wird wenigstens Dein Gewissen Frieden haben. Außerdem, wenn Du Freundschaft säst, dann wirst Du auch Freundschaft ernten.
Genau, wie der Bauer nie sagen würde: auf diesem Land sind zu viele Disteln, da säe ich nicht. So mache es auch Du: zuerst kämpfe gegen die Dornen, nämlich die negativen Dinge, die die Leute machen und triff die Entscheidung freundlich zu sein. Trage zumindest immer ein Lächeln für jeden auf den Lippen.


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