Monatsarchiv für Oktober 2008

 
 

31. Oktober: Das Geheimnis der Demut

1. Korinther 4, 6-7: „Liebe Brüder und Schwestern, ich habe jetzt nur von Apollos und mir gesprochen. An unserem Beispiel sollt ihr lernen, was der Satz bedeutet: “Geht nicht über das hinaus, was in der Heiligen Schrift steht.” Seid nicht überheblich, und spielt darum nicht einen von uns gegen den anderen aus! Woher nimmst du dir das Recht dazu? Bist du etwas Besonderes? Alles, was du besitzt, hat Gott dir doch geschenkt. Hat er dir aber alles geschenkt, wie kannst du dann damit prahlen, als wäre es dein eigenes Verdienst?“
Hast Du Dich jemals gefragt, warum die Menschen sich gegenseitig beneiden und eifersüchtig aufeinander sind? Nun, die Wurzel dessen liegt im Stolz. Wenn Du Dich nur abgesichert fühlst, wenn Du sicher sein kannst, dass Du besser als alle anderen bist, dann wirst Du niemals glücklich sein. Denn es wird immer jemanden geben, der besser ist als Du, ob Du das magst oder nicht. Es gibt sogar viele Menschen in diesem Land und in der Welt heutzutage, die sich von anderen fern halten, weil sie nicht wissen, wer gerade neidisch auf sie ist oder ihnen sogar Probleme machen will und wenn sie es wüssten, wären sie vielleicht sogar noch schlimmer dran.
Wahres Glück im Leben kommt mit Demut und die bekommt man mit dem Verständnis, dass niemand auf der Erde irgendetwas hat ohne die Hilfe von anderen Menschen. Wenn Du erfolgreich bist- gut, aber vergiss nicht, dass Dir jemand in der Schule das Lesen beigebracht hat. Ganz egal, was Du erreicht hast, jemand hat Dir auf dem Weg dahin bewusst oder unbewusst weitergeholfen. Also, wenn wir wirklich ehrlich zu uns sind, dann können wir alle unsere Errungenschaften auf irgendeine Beziehung in der Vergangenheit oder Gegenwart zurückverfolgen.
Deshalb schreibt uns Apostel Paulus, dass wenn wir dieses Prinzip verstehen, niemals überheblich werden, weil wir immer den Beitrag Gottes und anderer Menschen an unserem Erfolg schätzen werden. Auf diese Weise beenden wir jeden Neid und jede Eifersucht, die Feinde sind und unsere heutige Gesellschaft bedrohen und zerstören.
Mache dem Neid und der Eifersucht ein Ende und lasse Du durch Dein Beispiel eine ganz neue gegenseitige Wertschätzung des Erfolgs der Anderen und Mitfreude, wenn es für andere gut läuft, in unserer Gesellschaft einziehen.
Sei gesegnet während Du das heute praktizierst, in Jesu Namen.

30. Oktober: Kämpfe den guten Kampf

Richter 3,1-2: „Dies sind die Völker, die der HERR übrig ließ - damit er durch sie Israel prüfte, alle, die nichts wussten von den Kriegen um Kanaan, und die Geschlechter Israels Krieg führen lehrte, die früher nichts davon wussten.“

Es ist eine Tatsache, dass nur die die kämpfen eine Chance haben, Gewinner zu werden. Das ist der Grund, weshalb in der Welt heute nicht so viele Menschen erfolgreich sind, obwohl Gottes Plan vorsieht, dass jeder in seinem Bereich erfolgreich sein soll.
Die Israeliten sollten trainiert werden zu kämpfen. Also ließ Gott ein paar Feinde für die kommenden Generationen übrig, damit sie lernen zu kämpfen. Wenn man nun im Auge behält, dass das Alte Testament ein Schatten des Neuen Testaments ist, verstehen wir, dass die Feinde, die wir heute bekämpfen müssen, keine Menschen sind, sondern geistliche Mächte der Finsternis, die man mit den Augen nicht sehen kann. Sie sind für Unmoral, Betrunkenheit, Depression, Unterdrückung und dergleichen verantwortlich, die sie den Menschen aufdrängen.
Viele Leute arbeiten, aber nur wenige verstehen, dass man nicht nur arbeiten muss, sondern auch kämpfen. Bekämpfe z.B. die Unmoral, vor der sich so viele kampflos ergeben haben, damit sie Erfolg haben, aber ihr Privat- und Familienleben ist so beschämend, dass sie nicht einmal darüber sprechen können. Und der Erfolg, den manche vielleicht hatten, wird von der Unmoral aufgefressen.
Was auch immer es sein mag, das Deinen Fortschritt behindert, es muss bekämpft werden. Warte nicht auf andere für Dich zu kämpfen. Du musst verstehen, dass es Deine Pflicht ist, zu kämpfen; vielleicht nicht für Dich selbst, sondern damit Du ein gutes Beispiel für Deine Kinder und andere Leute um Dich herum bist, damit Deine Welt ein besserer Ort wird. Gott wird mit Dir kämpfen, wenn Du den guten Kampf kämpfst - nicht gegen Menschen, sondern gegen das Böse.


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