31. Oktober: Das Geheimnis der Demut
1. Korinther 4, 6-7: „Liebe Brüder und Schwestern, ich habe jetzt nur von Apollos und mir gesprochen. An unserem Beispiel sollt ihr lernen, was der Satz bedeutet: “Geht nicht über das hinaus, was in der Heiligen Schrift steht.” Seid nicht überheblich, und spielt darum nicht einen von uns gegen den anderen aus! Woher nimmst du dir das Recht dazu? Bist du etwas Besonderes? Alles, was du besitzt, hat Gott dir doch geschenkt. Hat er dir aber alles geschenkt, wie kannst du dann damit prahlen, als wäre es dein eigenes Verdienst?“
Hast Du Dich jemals gefragt, warum die Menschen sich gegenseitig beneiden und eifersüchtig aufeinander sind? Nun, die Wurzel dessen liegt im Stolz. Wenn Du Dich nur abgesichert fühlst, wenn Du sicher sein kannst, dass Du besser als alle anderen bist, dann wirst Du niemals glücklich sein. Denn es wird immer jemanden geben, der besser ist als Du, ob Du das magst oder nicht. Es gibt sogar viele Menschen in diesem Land und in der Welt heutzutage, die sich von anderen fern halten, weil sie nicht wissen, wer gerade neidisch auf sie ist oder ihnen sogar Probleme machen will und wenn sie es wüssten, wären sie vielleicht sogar noch schlimmer dran.
Wahres Glück im Leben kommt mit Demut und die bekommt man mit dem Verständnis, dass niemand auf der Erde irgendetwas hat ohne die Hilfe von anderen Menschen. Wenn Du erfolgreich bist- gut, aber vergiss nicht, dass Dir jemand in der Schule das Lesen beigebracht hat. Ganz egal, was Du erreicht hast, jemand hat Dir auf dem Weg dahin bewusst oder unbewusst weitergeholfen. Also, wenn wir wirklich ehrlich zu uns sind, dann können wir alle unsere Errungenschaften auf irgendeine Beziehung in der Vergangenheit oder Gegenwart zurückverfolgen.
Deshalb schreibt uns Apostel Paulus, dass wenn wir dieses Prinzip verstehen, niemals überheblich werden, weil wir immer den Beitrag Gottes und anderer Menschen an unserem Erfolg schätzen werden. Auf diese Weise beenden wir jeden Neid und jede Eifersucht, die Feinde sind und unsere heutige Gesellschaft bedrohen und zerstören.
Mache dem Neid und der Eifersucht ein Ende und lasse Du durch Dein Beispiel eine ganz neue gegenseitige Wertschätzung des Erfolgs der Anderen und Mitfreude, wenn es für andere gut läuft, in unserer Gesellschaft einziehen.
Sei gesegnet während Du das heute praktizierst, in Jesu Namen.