Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

31. Januar

1. Mose 3,6: Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.

Das ist eine wichtige Lehre für uns hier: was auch immer Du lange genug hörst, wirst Du irgendwann als die Wahrheit glauben, auch wenn es eine Lüge ist. Was Du vorher widerlich fandst, wird attraktiv für Dich, wenn Du immer unter Leuten bist, die Dir erzählen wie toll es ist und was Du verpasst. Vor einigen Jahren traf ich in Kiew, der ukrainischen Hauptstadt ein paar junge Leute auf der Straße, die mich davon überzeugen wollten, dass Marihuana rauchen super ist und dass es sie weise mache. Diese ursprünglich hochintelligenten jungen Leute hätten ein paar Jahre zuvor jeden gesteinigt, der sie zum Rauchen eingeladen hätte, aber indem sie immer mit solchen Leuten rumhingen, die das Zeug rauchten, wurden sie irgendwann überzeugt und machten mit. Man konnte ihnen ansehen, dass sie sich innerlich elend fühlten, aber das würden sie nicht zugeben.
In der früheren Sowjetunion glaubten die Menschen, dass es denen im Westen richtig schlecht ging und dass nur kommunistische Länder glücklich und reich seien und die Leute glaubten das, weil es die einzige Information war, mit der sie gefüttert wurden. Wenn Du unter Leuten bist, die Dir immer sagen, dass Du etwas nicht schaffst, dann wirst Du es letztendlich glauben und dann passiert es auch so. So wie Eva, sie war so überzeugt, dass sie aß und auch ihrem Mann davon gab.
Die Gefängnisse sind voll mit jungen Leuten, nicht weil sie so geboren worden sind, sondern weil sie lange genug von ihren Eltern gehört haben, dass die Gesellschaft sie hasst. Sie haben es geglaubt und daraus resultierte solch eine Wut und der Wille, einfach anderen weh zu tun. Die Wahrheit ist, dass ihre Eltern diese negative Information von anderen hatten, sie glaubten sie und fütterten sie ihren Kindern.
Wir können uns mit der Wahrheit füttern, mit Gerechtigkeit und Glauben und dies anderen weitergeben, aber vorher müssen wir uns entscheiden. Tu das heute. Sende die Information über geistliche Fitness an Deine Freunde und sie sollen es an ihre Freunde schicken- das ist ein Weg andere mit der Wahrheit zu füttern.

30. Januar

1. Mose 3,5: sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Haben Dir je Leute gesagt, dass Du alles im Leben einmal probieren musst? Ich glaubte selbst daran- aber es ließ mich im Alkoholismus landen und viele Leute, die ich kenne, endeten in Drogen, Prostitution und einem furchtbaren Lebensstil, für den sie sich innerlich schämen, aber keine Kraft haben herauszukommen. Ich dachte ich wäre cool, alles auszuprobieren, bis Christus mir die Augen öffnete, dass nur blinde Leute auf ihrem Weg alles ausprobieren müssen, aber die die nicht blind sind, wissen einfach wo und wann sie abbiegen müssen.
Die Schlange also trickste die Frau aus, sodass sie glaubte, wenn sie von der Frucht esse, würden ihre Augen geöffnet werden und sie wäre wie Gott.
Die Wahrheit ist jedoch, dass sie erstens gar nicht blind war und zweitens nicht wie Gott sein musste, denn sie war ja im Ebenbild Gottes gemacht. Siehst Du, es gibt kein Böse in Gott und so wollte Er auch nicht, dass es etwas Böses in Adam und Eva gibt. Also sagte Er, dass sie nicht von der Frucht essen sollten, die das Böse enthält, das sie nun in Person der Schlange in Versuchung führte.
Sieh, was heute passiert- das Wissen um das Gute und das Böse hat die Menschen fähig gemacht, so viel Böses anzurichten. Tatsächlich waren sie erst als sie die Frucht gegessen hatten dazu in der Lage nicht nur Gutes, sondern auch Böses zu tun. Und die Tendenz geht seither eher Richtung Böses, weil sie die Kraft verloren haben, jederzeit gut zu sein. So fing der ganze Kampf an. Aber in Christus werden wir davon befreit, durch die Kraft des Heiligen Geistes. Und je fitter Du durch Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist wirst, desto weniger musst du kämpfen, um dem Bösen zu widerstehen.
Vielleicht steckst Du gerade in Versuchungen oder schwierigen Zeiten und alles scheint Dir sagen zu wollen, dass Gott nicht Der ist, der Er ist und dass Er böse ist und Dir nur Schlechtes wünscht und Du denkst, dass es einfacher ist, ein Teil des weltlichen Systems zu sein, als von Gott. Aber denke an Eva, erinnere Dich an die Schlange und verstehe, dass diese Gedanken, die Dich von Gott wegbringen wollen, nicht Deine eigenen sind und verscheuche sie schnell. Du wirst dann fühlen, wie der Friede Gottes über Dich kommt. Lege Deine Situation in die Hände Gottes und sag Ihm, dass Du Ihm vertrauen wirst, auch wenn Du nicht verstehst, was gerade passiert. So wie ein Pilot sich bei der Landung auf den Radar verlässt in einer nebligen Nacht. So sollen wir lernen, Gottes Radar zu folgen, welcher Sein Wort ist und der Heilige Geist. Auf diese Weise werden wir eine dauerhafte Beziehung mit Gott haben.


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