Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

29. Januar

1. Mose 3,4: Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben

Stell Dir vor, Du bist der Manager eines Unternehmens und eines Tages kommst Du in Dein Büro und die Reinigungskraft sitzt auf Deinem Stuhl. Er grüßt Dich und sagt Dir, dass Du heimgehen kannst, er wird Dich heute vertreten und niemand wird es bemerken, alles wird ok sein. Ach was!
Aber genau das ist hier mit der Frau passiert. Sie gesteht der Schlange, die unter ihr steht, so viel Respekt zu, dass diese nun den Platz Gottes einnimmt und der Frau sagt, dass sie nicht sterben wird. Was genau so viel bedeutet wie, dass Gott gelogen hat.
Lass mich Dir die Wahrheit sagen: vor einiger Zeit war ich nicht besser als diese Frau, ich erlaubte der Schlange, die tatsächlich der Teufel ist, in meinem Leben zu herrschen. Ich sündigte, weil ich so getäuscht war, dass ich dachte: Gott lügt und Sünde ist gut. Ich trank, rauchte, schlief herum und lehnte alles ab, was mit Gott zu tun hatte. Obwohl mir eine innere Stimme sagte, dass ich auf dem falschen Weg war, sagte ich: Jeder ist so wie ich, warum sollte ich anders sein?
Die Wahrheit ist, dass ich jedesmal gestorben bin, wenn ich gegen Gott ging und sündigte. Sterben bedeutet, etwas zu verlieren und Du verlierst so lange, bis Du ein Verlierer und am Ende bist. Und vor allem verlierst Du Dein Gewissen.
Zum Ende unserer heutigen Bibelarbeit, denke daran, dass der Teufel einen viel niedrigeren Status hat als Du und nur Gott höher als Du steht- Er ist Dein Chef. Triff die Entscheidung, Ihm zu vertrauen auch wenn Du Ihn manchmal nicht verstehst. Gehorche Ihm und lebe nach Seinen Geboten. Auf diese Weise wirst Du nie danebengehen.     

28. Januar

1. Mose 3,3: aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!

Es geht nichts darüber, Anordnungen richtig zu verstehen und sich daran zu halten. Indem sie diese einfache Regel brach, öffnete sich Eva für den Feind. Wenn Du das 2. Kapitel liest, entdeckst Du, dass Gott gesagt hatte, dass sie nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen essen sollten- Er hatte nicht verboten, sie zu berühren. Wenn Er das gesagt hätte, wäre es ziemlich gefährlich geworden im Garten zu spielen, denn sie hätten sie aus Versehen berühren können. Aber Gott ist nicht bösartig, Er machte den Garten für Vergnügen und Freiheit, nicht Furcht. Wir werden morgen sehen, welche Auswirkungen dieses Missverständnis von Gottes Anordnungen auf den Mann und die Frau hatte.
Für heute möchte ich sagen, dass der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen Dinge repräsentiert wie: Zweifel an Gott und Seinem Wort, Versuchungen aller Art, Furcht, Depression und andere Übel. Das sind Dinge, die unsere Beziehung zu Gott zerstören und auch uns selbst auf lange Sicht, wenn wir davon essen, d.h. mitmachen. Diese Dinge berühren uns vielleicht, sie begegnen uns auf unserem Weg, in unserem Gedanken. Aber das Wichtigste ist, dass wir sie nicht annehmen. Gib ihnen keinen Raum in Dir. Das ist der gute Kampf. Kämpfe, alles draußen zu halten, was Deine Beziehung mit Gott zerstört- es lohnt sich.
Der Grund, warum so viele Menschen sich im Krieg mit ihren Mitmenschen befinden, ist weil sie sich weigerten diesen guten Kampf zu kämpfen. Kämpfe z.B. gegen Unvergebenheit und Du wirst eine dauerhafte Ehe oder Freundschaft haben etc.


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