Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

28. Februar

1. Mose 4,10: Und er sprach: Was hast du getan! Horch! Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden her.

Kann Blut sprechen? Ja, Gott bestätigt das in diesem Vers. Das ist auch der Grund, warum so viele gute Menschen schlimmes Leid erfahren und nicht verstehen, warum. Ich glaube, dass einer der Gründe sein kann, dass in der Vergangenheit jemand in ihrer Familie unschuldiges Blut vergossen hat und es von Generation zu Generation nach Gerechtigkeit schreit. Deshalb brauchen wir das Blus Jesu, es ist unsere Verteidigung- es spricht bessere Dinge als das Blut Abels. Also, berufe das Blut Jesu jeden Tag über Dich und alles was Dich betrifft, so hast Du etwas, das vor Gott für Dich spricht und Besseres für Dich will, anstatt gegen Dich zu sprechen.
Wir können außerdem aus diesem Vers lernen, dass nichts in der Welt unbemerkt oder undokumentiert bleibt, sogar das was wir im Geheimen tun. Die Augen Gottes sind wie eine Überwachungskamera überall, sogar am finstersten Ort. Also, lebe jeden Tag in Gottesfurcht; lebe so, dass Du Dich Deiner Taten nicht schämen musst. Denke daran, dass wir eines Tages vor Gott stehen werden, also wenn Du etwas Falsches machst, dann tu nicht so also würde Dich niemand sehen- tue Buße und bringe es mit Gott wieder in Ordnung.

27. Februar

1. Mose 4,9: Und der HERR sprach zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Und er sagte: Ich weiß nicht. Bin ich meines Bruders Hüter?

Gestern haben wir herausgefunden, dass Abel seinen Bruder aus Neid tötete. Das zeigt uns, dass Neid dasselbe ist wie Mord, denn eine neidische Person würde töten, wenn sie die Chance dazu hätte. Siehst Du, es ist schrecklich, wenn man denkt, dass es für einen schlecht läuft, weil es anderen gut geht. Man bekommt den falschen Eindruck, dass wenn die andern nicht wären, dann würde alles florieren.
Die Wahrheit ist, dass niemand an unseren Fehlern schuld ist, außer wir selbst. Kain hat falsch geopfert, er hätte einfach zu Abel gehen sollen, um von ihm zu lernen. Wie bei einer Prüfung: die, die es nicht verstanden haben, gehen zu denen, die es richtig gemacht haben, um zu lernen, nicht um sie zu töten. Wir verstehen hieraus, dass falscher Stolz die Wurzel von Neid ist. Wenn Du denkst, dass Du besser als andere bist, dann frustriert Dich jeder kleine Fortschritt der anderen, weil es Dir lieber wäre, sie scheitern zu sehen. Das ist die Denkweise eines Mörders und wir sollten sie nicht in uns zulassen.
Was wir stattdessen sein sollten, ist Hüter unseres Bruders. Das bedeutet, das Beste für unsere Mitmenschen zu suchen und ihr Lächeln zu einer Quelle für Lebensenergie für uns zu machen. Kümmere Dich darum, was anderen geschieht. Freue Dich mit anderen, besonders wenn sie erfolgreicher sind als Du, denn Du weißt, dass Deine Zeit auch kommen wird. Auf diese Weise zerstören wir Neid und machen unsere Welt zu einem besseren Ort.


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