Monatsarchiv für April 2009

 
 

30. April

1. Mose 13, 14-18: Nachdem die beiden sich getrennt hatten, sagte der Herr zu Abram: “Schau dich nach allen Seiten um! 15 Das ganze Land, alles, was du jetzt siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben - für immer! 16 Ich will dir so viele Nachkommen schenken, dass sie unzählbar sind wie der Staub auf der Erde! 17 Mach dich auf den Weg, und durchziehe das Land nach allen Richtungen, denn dir will ich es geben!” 18 Abram zog also weiter und schlug seine Zelte bei den Terebinthen von Mamre auf, nahe bei Hebron. Dort baute er aus Steinen eine Anbetungsstätte für den Herrn.

Hast Du das gelesen?! Gott sprach zu Abraham, sobald Lot gegangen war. Warum nicht vor Lots Abreise? Das macht uns verständlich, dass es Dinge gibt, die Gott uns nicht sagen wird, bis wir uns von manchen Angelegenheiten getrennt haben.
Lot war ein guter Mann und es war auch eine gute Sache, dass Abraham ihm geholfen hat, aber Lot ist hier ein Symbol für den Willen des Menschen und auch für gute Taten, die zwar den Menschen gefallen, aber nicht Gott.
Unser Wille ist ein Geschenk Gottes, aber dazu, Gott zu dienen, indem wir Ihm unseren Willen freiwillig als Instrument zur Verfügung stellen. Gute Taten sind natürlich nicht schlecht, aber wenn das nur den Menschen gefällt und nicht Gott, dann sollte man damit lieber aufhören.
Abraham nahm Lot aus eigenem Willen und mit guten Absichten mit, aber dann kam eine Zeit, in der das Abraham daran hinderte in das Beste hineinzukommen, das Gott für ihn hatte und nur die Trennung von Lot machte den Weg frei für Gott, um Abraham weiter in Sein Bestes hineinzuführen.
Es ist vielleicht nicht Dein eigener Wille, oder Deine guten Taten, die Dich daran hindern, Gottes Führung wahrzunehmen, aber was auch immer es sein mag, bitte den Heiligen Geist es Dir zu enthüllen. Und sobald Er das tut, bitte um Gnade um es loszuwerden und ganz sicher wird der Herr sich Dir auf eine ganz neue Weise zeigen.

29. April

1. Mose 13,10-13: Lot betrachtete das Land genau und sah die fruchtbare Jordanebene - überall reich bewässert, bis nach Zoar hin. Später veränderte sich die Landschaft, nachdem der Herr Sodom und Gomorra vernichtet hatte. Die Jordanebene sah aus wie der Garten des Herrn oder das Niltal in Ägypten. 11 Darum wählte Lot diese Gegend. Er verabschiedete sich von Abram und machte sich auf den Weg nach Osten. 12 Abram blieb im Land Kanaan, während Lot sich bei den Städten in der Jordanebene aufhielt und mit seinen Zelten umherzog, bis er an die Stadt Sodom herankam. 13 Die Menschen in dieser Stadt waren schlecht. Was sie taten, verabscheute der Herr.

Wie man so schön sagt: Es ist nicht alles Gold, das glänzt. Lot hat diese Lektion auf die harte Tour gelernt. Er entschied sich schnell für das Land, das so gut und schön von außen aussah. Am Ende jedoch verlor er alles, weil Sodom zerstört wurde, nicht weil das Land selbst schlecht war, aber die Leute.
Gründe Deine Entscheidungen im Leben nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild, Du wirst auf lange Sicht vielleicht enttäuscht werden.
Wenn Du zum Beispiel wiedergeboren bist und den Herrn liebst und Dich entscheidest zu heiraten, aber der Mensch Deiner Wahl nichts über Jesus hören will, obwohl er oder sie nett und gut situiert ist. Dann hast Du natürlich jedes Recht in diese Beziehung hineinzugehen, (vielleicht aus Angst sonst nie zu heiraten) aber diese Beziehung könnte zur Hölle werden.
Ein anderes Beispiel ist, dass Dir zwei Jobs angeboten werden, der eine mit einem sehr hohen Einkommen, aber Du würdest jede Möglichkeit verlieren, dem Herrn zu dienen, Du wärst nicht einmal sonntags in der Lage in die Gemeinde zu gehen und ein anderer Job, der Dir aber die Möglichkeit bietet, Deine Beziehung zum Herrn aufrecht zu erhalten. Der erste wird Dir definitiv mehr Einkommen bringen, aber auf Kosten Deiner Beziehung mit Gott. Der zweite bringt Dir materiell gesehen wenig, aber Du kannst mit dem Herrn wandeln, in Frieden und Freude, die für Geld nicht zu kaufen sind.
Wenn Du Entscheidungen triffst, dann sei geistlich, schaue tiefer und erlaube dem Heiligen Geist Dich zu leiten.


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