Monatsarchiv für Juni 2009

 
 

30. Juni

1. Mose 24:
13 Ich stehe hier am Brunnen, und gleich kommen die Mädchen aus der Stadt, um Wasser zu holen. 14 Ich werde eine von ihnen fragen, ob sie mir zu trinken gibt. Wenn sie dann antwortet: ‘Natürlich, trink nur; ich will auch deinen Kamelen Wasser geben!’, dann bin ich überzeugt, dass sie es ist, die du für Isaak ausgesucht hast! So weiß ich, dass du den Wunsch meines Herrn erfüllt hast.” 49 Wenn mein Herr euer Vertrauen und euer Wohlwollen gefunden hat, dann willigt in diese Heirat ein; wenn ihr aber nicht wollt, sagt es mir nur, dann werde ich anderswo suchen.”

Eine Methode, um Gottes Stimme zu hören, nennt sich „die Wolle auslegen“ (siehe Richter 6, 37) und sie wird uns hier gezeigt. Du sagst Gott zum Beispiel: „Wenn du mich zum Dienst berufen hast, dann lasse heute einen Regenbogen erscheinen. Oder wenn ‚Jenny‘ meine zukünftige Frau ist, dann lasse sie heute etwas Rotes tragen etc. Es funktionierte für diesen Diener und es funktioniert immer noch, aber das gilt normalerweise nur für eine gewisse Zeit. Ich glaube, dass Gott möchte, dass wir in unserer Beziehung zu Ihm reifer werden und dass wir lernen, Ihn so zu hören, wie ein Sohn die Stimme seines Vaters kennt.
Denke daran, du kannst `Wolle‘ benutzen, am Anfang deiner Beziehung mit Gott, aber wenn du nicht wächst, dann wird es irgendwann nach hinten losgehen und du wirst dich lächerlich machen.

29. Juni

1. Mose 24:
10 Er belud zehn Kamele Abrahams mit wertvollen Geschenken und ritt nach Mesopotamien in die Stadt, in der die Familie von Abrahams Bruder Nahor lebte. 11 Als er ankam, hielt er an einem Brunnen kurz vor der Stadt und ließ dort die Kamele lagern. Es war gegen Abend - etwa die Zeit, in der die Frauen aus der Stadt kommen, um Wasser zu schöpfen. 12 “Ach, Herr, du Gott meines Herrn Abraham”, betete er, “du bist immer gut zu Abraham gewesen, erfülle auch diesmal den Wunsch meines Herrn, und lass meinen Plan gelingen!

1. Abraham sandte seinen Diener aus, um einen Auftrag für ihn zu erfüllen und stattete ihn mit allem Nötigen dafür aus. Das soll uns verständlich machen, dass Gott uns bereits mit allen materiellen und geistlichen Ressourcen ausgerüstet hat, die wir brauchen, um jeden gottgegebenen Auftrag auf der Erde zu erfüllen.
2. Abrahams Diener hatte den Mut von den Gütern seines Herrn zu nehmen, weil er sich seiner Aufgabe sicher war, da er konkrete Anweisungen von ihm bekommen hatte. Obwohl also die Ressourcen da sind, gehören sie nicht uns, sondern Gott. Wir bekommen den Mut, diese Ressourcen anzuzapfen, wenn wir klare Anweisungen von Gott erhalten und uns daran machen, diese zu erfüllen. Wie geschrieben steht: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und dies alles wird euch hinzugefügt werden“.
3. Abrahams Diener war erfolgreich, weil er Abraham wirklich glücklich machen wollte. Das können wir an seinem Gebet erkennen. Er betete, dass Gott Abraham diesen Wunsch erfüllt, indem er den Plan des Dieners gelingen lässt. Jesus sagte, dass wir beten solle: „dein Reich komme“.
Immer wenn wir anfangen, Gott darum zu bitten, uns zu segnen, damit Sein Werk auf der Erde Erfolg hat, dann werden wir anfangen zu sehen, wie Gott sich in unserem Leben verherrlicht.


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