Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

29. Juli

1. Mose 26:
12 In jenem Jahr erntete Isaak das Hundertfache von dem, was er ausgesät hatte, denn der Herr segnete ihn.

Es war eine Hungersnot und doch behauptet Gottes Wort, dass Isaak säte und hundertfach erntete. Wie kann jemand sich trauen, in einer Hungersnot zu säen und dann auch noch so viel Ernte einfahren? Die Antwort ist klar: Gott segnete ihn. Gottes Segen macht den Unterschied. Es ist Zeit aufzuhören, auf deine eigene Kraft zu setzen und den Gott-Faktor zu allem hinzuzufügen. Ich meine, erlaube Gott in deinem Leben, in jedem Bereich und erlaube Ihm, dich zu leiten. Er half Isaak mit seiner Ernte, weil Gott der beste Experte im ganzen Universum ist, auf jedem Gebiet unschlagbar.
Empfange die Kühnheit etwas zu tun und fange etwas Neues an in dieser Zeit, in der die ganze Welt eine Krise erlebt. Hake dich bei Gott ein und du wirst mit Sicherheit Erfolg haben. Ich kenne einen Geschäftsmann, der vor der Krise ein Business hatte. Er fing an Gott zu suchen, als ihn die Krise traf und jetzt hat er drei verschiedene Geschäfte, die ihm der Herr natürlich gezeigt hat.
Er wird das gleiche für dich tun und sogar noch mehr.

28. Juli

1. Mose 26:
7 Als die Männer aus der Stadt Rebekka sahen und sich nach ihr erkundigten, sagte er: “Sie ist meine Schwester.” Er hatte Angst, ihnen die Wahrheit zu sagen, denn er dachte: “Rebekka ist sehr schön. Am Ende töten die Männer mich, nur um sie zu bekommen!” 8 Als Isaak schon längere Zeit in Gerar lebte, schaute der Philisterkönig Abimelech eines Tages zufällig zum Fenster hinaus und sah, wie Isaak und Rebekka sich küssten und zärtlich miteinander waren. 9 Sofort rief er Isaak zu sich: “Sie ist ja deine Frau!”, fuhr er ihn an. “Wie kannst du nur behaupten, sie sei deine Schwester?” “Ich hatte Angst, ihr würdet mich töten, um sie zu bekommen”, antwortete Isaak. 10 Abimelech brauste auf: “Kein Grund, uns anzulügen! Wie leicht hätte einer meiner Männer mit Rebekka schlafen können, dann hättest du große Schuld auf uns geladen!” 11 Abimelech ließ dem ganzen Volk bekannt geben: “Jeder, der diesem Mann oder seiner Frau etwas zuleide tut, wird zum Tod verurteilt!”

Wenn wir diese Textstelle lesen, könnten wir in Versuchung geraten, Isaak als einen Lügner zu bezeichnen. Wenn wir aber tiefer schauen, sehen wir, dass er nicht log, sondern eine Kampfstrategie hatte und sie erfolgreich einsetzte, bis sie nicht mehr ausreichte und Gott um seinetwillen eingreifen musste.
Siehst du, wir denken oft, dass Gott versprochen hat uns zu beschützen und deshalb weigern wir uns, unser Gehirn zu benutzen und Strategien zu entwickeln und scheitern deshalb in der Kriegsführung. Isaak wusste, dass er in eine gefährliche Gegend ging, wo die Leute verrückt nach schönen Frauen waren und aggressiv sein konnten. Also entwickelte er eine Strategie um sich und seine Frau zu schützen.
Er log nicht, denn Rebekka war die Tochter von Betuel, dem Sohn Nahors, Abrahams Bruder und wie du ja weißt, war Abraham der Vater von Isaak. Rebekka konnte also als seine Schwester bezeichnet werden.
Gott hat versprochen dich und mich zu beschützen, aber wir leben in einer gefährlichen Welt und müssen deshalb Strategien haben um das zu beschützen, was Gott uns gegeben hat, unsere Familie, unseren Dienst, Finanzen, Arbeit, Position usw. Die Waffen, die wir brauchen können so simpel sein wie im Falle Isaaks, d.h. einfach nur Wissen, das du eh schon hast und nicht kaufen musst. Eines Tages zum Beispiel wurde König David von den Feinden gefangen genommen. Um sich selbst zu retten, benahm er sich als wäre er wahnsinnig und die Leute dachten, sie hätten den Falschen, weil ein König nicht wahnsinnig sein kann und so ließen sie ihn gehen.
Immer wenn du eine Strategie hast und tust, was du kannst, wird Gott dir zu Hilfe kommen, wenn deine Strategie nicht mehr ausreicht um deine Haut zu retten, wie Er das für Isaak getan hat.


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