1. Mose 31:
43 Laban entgegnete: “Die Frauen sind meine Töchter und ihre Kinder meine Kinder, die Herde ist meine Herde, und alles, was du hier siehst, gehört mir! Aber jetzt kann ich doch nichts mehr für meine Töchter und Enkelkinder tun! 44 Komm, wir schließen ein Abkommen miteinander und stellen ein Zeichen auf, das uns beide daran erinnert!” 45 Jakob wälzte einen großen Stein heran und richtete ihn als Gedenkstein auf. 46 Er befahl seinen Dienern, Steine zu sammeln und sie zu einem Hügel aufzuschütten. Auf dem Steinhügel versammelten sie sich und aßen gemeinsam. 47 Laban nannte den Ort Jegar-Sahaduta, und Jakob nannte ihn Gal-Ed. 48 “Dieser Hügel ist jetzt Zeuge für unser Abkommen”, sagte Laban. Deswegen nannte auch er ihn Gal-Ed. 49 Man gab dem Gedenkstein noch einen anderen Namen: Mizpa (”Wachturm”), denn Laban sagte zu Jakob: “Der Herr soll darüber wachen, dass wir unsere Abmachung einhalten, wenn wir uns getrennt haben. 50 Niemals darfst du meine Töchter schlecht behandeln oder dir noch andere Frauen dazunehmen! Ich werde es zwar nicht erfahren, aber Gott ist unser Zeuge!” 51-52 Laban fuhr fort: “Dieser Hügel und dieser Gedenkstein, die ich errichtet habe, sind Zeugen für unsere gegenseitige Übereinkunft: Keiner von uns darf diese Grenze je in feindlicher Absicht überschreiten! 53 Der Gott Abrahams und der Gott Nahors - der Gott ihres gemeinsamen Vaters - soll jeden bestrafen, der sich nicht daran hält!” Jakob schwor bei dem Gott, dem sein Vater Isaak mit Ehrfurcht diente, sich an dieses Abkommen zu halten. 54 Danach schlachtete er ein Opfertier und lud seine Verwandten zum Opfermahl ein. Dort im Bergland blieben sie auch über Nacht.
Lass in allem was du tust, Gott dein Zeuge sein. Wir müssen nicht warten, bis wir uns wie Laban aufgrund unserer Handlungen in Gefahr befinden, um Gott in unsere Angelegenheiten einzubeziehen. Laban hatte Angst, dass Jakob vielleicht eines Tages Rache nehmen würde, also wollte er Gott zu seinem Zeugen machen. Er wusste, dass Jakob Gott fürchtete und niemals gegen ihn vorgehen würde, so lange er weiß, dass Gott zuschaut.
Wenn du Gott in deinem täglichen Leben als Zeugen nimmst, verändert sich alles- ich spreche davon, wie du das Leben angehst. Gott wird dein Zuschauer und du wirst der Darsteller. So überwindest du heuchlerische Tendenzen in deinem Leben.
Mache Gott von heute an in allem was du tust und denkst zu deinem Zeugen. Lass uns so leben, dass wir zu allererst Gottes Applaus verdienen und nicht den von Menschen.