Monatsarchiv für September 2009

 
 

30. September 2009

1. Mose 40:
1 Einige Zeit später hatten zwei Beamte des Königs ihren Herrn verärgert: der Mundschenk und der oberste Bäcker. 2 Der Pharao war zornig auf sie. 3 Er warf sie in das Gefängnis, dem der Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache vorstand und in dem sich Josef aufhielt. 4 Der Oberbefehlshaber beauftragte Josef damit, sie zu versorgen. Nach einiger Zeit 5 hatten beide in derselben Nacht einen besonderen Traum. 6 Als Josef am nächsten Morgen zu ihnen kam, fielen ihm ihre niedergeschlagenen Gesichter auf. 7 “Was ist los mit euch? Warum seid ihr so bedrückt?”, fragte er. 8 “Wir haben beide einen seltsamen Traum gehabt, aber hier gibt es niemanden, der uns die Träume deuten kann!”, klagten sie. “Nur Gott kann Träume deuten”, entgegnete Josef, “doch wenn ihr wollt, erzählt sie mir!”

Kannst du die Probleme anderer sehen, wenn du selbst tief in der Krise steckst? Josef konnte das und für uns liegt die Herausforderung jetzt darin, zu lernen auch so zu leben. Für diejenigen  Menschen mit Erfahrung ist der beste Weg um positive Energie zu bekommen wenn man am Boden ist, nach denen Ausschau zu halten und sich um die zu kümmern, die in einer noch schlimmeren Situation sind und ihnen irgendwie zu helfen. 

29. September 2009

1. Mose 39:
13-14 Potifars Frau schrie auf, rief nach ihren Dienern und zeigte ihnen Josefs Gewand. “Seht”, rief sie, “mein Mann hat uns einen Hebräer ins Haus gebracht, der jetzt mit uns umspringt, wie er will! Er wollte mich vergewaltigen, aber ich habe laut geschrien. 15 Da lief er schnell davon, doch dieses Gewand hat er bei mir zurückgelassen!” 16 Sie behielt Josefs Gewand und wartete, bis ihr Mann nach Hause kam. 17-18 Ihm erzählte sie dieselbe Geschichte.
19 Als Potifar das hörte, geriet er in Zorn 20 und ließ Josef ins Staatsgefängnis werfen. 21 Aber der Herr war auf Josefs Seite und sorgte dafür, dass der Gefängnisverwalter ihm wohlgesinnt war. 22 Josef wurde zum Aufseher über die Gefangenen ernannt; er war nun verantwortlich für alles, was im Gefängnis geschah. 23 Der Verwalter brauchte sich um nichts mehr zu kümmern. Er vertraute Josef völlig, weil er sah, dass der Herr ihm half und ihm Erfolg schenkte.

Josef landete ungerechterweise im Gefängnis, aber Gott war mit ihm und er war sogar dort erfolgreich. Du bist vielleicht ungerecht behandelt worden, aber ich ermutige dich heute, auf Gott aufzuschauen, so lange du weißt, dass du nichts Falsches gemacht hast. Vielleicht haben dich Menschen wegen deiner Vergangenheit verurteilt, oder dafür was deine Vorfahren getan haben und sie haben dich in eine Schublade gesteckt. Oder vielleicht fühlst du dich so eingeschränkt in dem was du erreichen kannst und wie weit du gehen kannst. Mach dir nichts draus, mit Gott auf deiner Seite kann keine Schublade, egal wie klein, deinen Erfolg zurückhalten. Wenn du auf der anderen Seite wirklich falsch liegst und die Bestrafung verdienst, in der du dich wiederfindest, dann lade ich dich ein, umzukehren, damit Gott dir zur Hilfe kommen kann und zu deiner Stärke wird.


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