Monatsarchiv für September 2009

 
 

28. September 2009

1. Mose 39:
6 Potifars Vertrauen wuchs: Er ließ Josef freie Hand und kümmerte sich selbst um nichts mehr, außer um seine eigenen Speisen. Josef sah sehr gut aus. 7 Das bemerkte auch Potifars Frau. “Schlaf mit mir!”, forderte sie ihn auf. 8 Aber Josef weigerte sich: “Mein Herr braucht sich im Haus um nichts zu kümmern - alles hat er mir anvertraut. 9 Ich habe genauso viel Macht wie er. Nur dich hat er mir vorenthalten, weil du seine Frau bist. Wie könnte ich da ein so großes Unrecht tun und gegen Gott sündigen?” 10 Potifars Frau ließ nicht locker. Jeden Tag redete sie auf Josef ein, er aber hörte nicht darauf und ließ sich nicht von ihr verführen. 11 Einmal kam Josef ins Haus, um wie gewöhnlich seine Arbeit zu tun. Von den Sklaven war gerade niemand anwesend. 12 Da packte sie ihn am Gewand. “Komm mit mir ins Bett!”, drängte sie. Josef riss sich los, ließ sein Gewand in ihrer Hand und floh nach draußen.

Was für ein großartiges Beispiel uns Josef gibt! Einige Männer oder Frauen wären an Josefs Stelle der Einladung von Potifars Frau erlegen. Als ich am Schreiben war, brachte der Heilige Geist folgende Frage in meine Gedanken: denkst du nicht, dass Potifars Frau einen Namen hatte? Und ich dachte: natürlich hatte sie einen Namen, aber warum ist er nicht erwähnt? Dann bekam ich darauf die Antwort, dass dies für uns ein Beispiel sein soll, an dem wir lernen, von Unzucht, Ehebruch und jeder Art von sexueller Unmoral fernzubleiben. Ich verstand, dass Potifars Frau von sexueller Unmoral beherrscht war, sie tat alles um sich zu befriedigen. Und als reiche Frau mit Autorität dachte sie, dass sie jeden jederzeit haben konnte, aber sie verlor dabei das wichtigste: ihre Persönlichkeit. Deshalb wird ihre Persönlichkeit, die Bestätigung dass sie jemand ist,  nicht genannt, sie blieb lediglich ein Schatten ihres Mannes. In diesem Leben bist du entweder eine Persönlichkeit, oder nur ein Schatten und sexuelle Unmoral ist der geläufigste Weg, um unterzugehen. Ich hoffe, du verstehst, warum die Krise in der Leiterschaft dieser Welt immer schlimmer wird, weil sich zu viele dergleichen wir Potifars Frau hingeben. Die ganzen erotischen Werbeanzeigen sind wie Potifars Frau, die sagt: „Komm“. Und dann kommt sie durch das Fernsehen oder Internet zu dir, wenn du alleine bist und niemand dich sieht- das ist der größte Test. Wenn du nicht wie Josef wegläufst, und z.B. den Fernseher oder PC ausschaltest, um nicht gegen Gott zu sündigen, dann wirst du fallen und zwar nicht nur einmal. Ein Mädchen oder Junge wird sich dir vielleicht sogar aufdrängen und du musst weglaufen, weil du nicht nur ein Schatten in deinem Leben bleiben willst. Zuletzt, sagte Josef zu Potifars Frau: Mein Herr hat mir alles gegeben außer seine Frau, wie könnte ich so undankbar sein und mir erlauben, mit dir zu schlafen? Dieser Gedanke wird uns immer helfen, die Versuchung zu überwinden. Gott hat uns alles gegeben: so viele Ressourcen zu erschließen, unseren Sinn, unseren Körper, unseren Geist, die Erde, das Universum- es gibt so viel Arbeit zu tun, die uns Freude und Erfüllung bringt, aber der Teufel wird immer kommen und uns dazu verleiten, genau das eine zu tun, was Gott nicht erlaubt und zwar, sexuelle Unmoral. Lass diese Gedanken dich in sexueller Hinsicht rein halten in deiner Ehe, oder bis du deinen Lebenspartner findest und heiratest, in Jesu Namen, Amen.

27. September 2009

1. Mose 39:
1 Die Ismaeliter hatten Josef nach Ägypten gebracht. Sie verkauften ihn an den Ägypter Potifar, den Hofbeamten des Pharaos und Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache. 2 Der Herr half Josef: Ihm glückte alles, was er unternahm. Er durfte im Haus arbeiten, 3 und Potifar sah, dass der Herr ihm Erfolg schenkte. 4 Deshalb bevorzugte er ihn vor allen anderen Sklaven und machte ihn zu seinem persönlichen Diener. Er setzte Josef zum Hausverwalter ein und vertraute ihm seinen ganzen Besitz an. 5 Von da an ließ der Herr bei Potifar alles besonders gut gelingen. Die Arbeiten im Haus waren erfolgreich, es gab eine gute Ernte, und die Viehherden vergrößerten sich.

Hast du dich in letzter Zeit beschwert oder haben sich die Menschen um dich herum beklagt, dass nichts funktioniert, dass alles einfach schlecht ist, Krise über Krise? Es überrascht dich vielleicht, dass Menschen, die in besten Bedingungen leben, sich sogar häufiger beschweren. Die Bibel erklärt uns jedoch, dass es nicht darauf ankommt, in welcher Situation du dich wiederfindest, sondern der wichtigste Faktor ist, ob Gott auf deiner Seite ist. Wir haben über Josef gelesen, dass er von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft worden ist, und trotzdem- weil Gott mit ihm war, war er so erfolgreich, dass Potifar seinen ganzen Besitz in seine Hände legte.
Josef hätte wirklich Gründe gehabt, sich zu beschweren und deprimiert zu sein- verkauft, verraten, in einem fremden Land, Sklave- aber er entschloss sich auf Gott zu sehen, der ihm Träume gab, an denen er sich festhalten konnte und das zahlte sich aus. Füge Gott zu deinem Leben hinzu, ich meine alle Bereiche, dein Privatleben, Familie, Karriere, Business; halte an Ihm fest und du wirst so froh darüber sein.


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