Monatsarchiv für Oktober 2009

 
 

31. Oktober 2009

1. Mose 48:
1 Danach wurde Josef gesagt: Siehe, dein Vater ist krank. Und er nahm mit sich seine beiden Söhne Manasse und Ephraim. 2 Da wurde Jakob angesagt: Siehe, dein Sohn Josef kommt zu dir. Und Israel machte sich stark und setzte sich auf im Bett.

Ist es nicht interessant, dass obwohl Jakob krank war, er als er hörte dass Josef zu ihm kam, er stark wurde und bereit zu reden. Wir sollten Menschen in unserem Leben haben, deren Stimme oder Gegenwart einfach Stärke in uns freisetzt. Menschen, die du anrufen kannst, wenn es dir schlecht geht und du entmutigt bist, und die dich motivieren und dich mit neuer Lebensenerige aufladen.
Auf der anderen Seite, sollten wir danach streben, andere zu motivieren und mit Energie aufzuladen.

30. Oktober 2009

1. Mose 47:
27 Die Israeliten ließen sich in Goschen nieder. Sie wurden zu einem großen Volk. 28 Jakob lebte noch siebzehn Jahre in Ägypten. Er wurde 147 Jahre alt. 29 Als er merkte, dass er bald sterben würde, rief er Josef zu sich. “Bitte erfüll mir meinen letzten Wunsch!”, bat er. “Leg die Hand auf meinen Unterleib, und versprich mir, dass du mich nicht in Ägypten begräbst! 30 Wenn ich gestorben bin, bring mich von hier fort, und begrab mich neben meinen Vorfahren!” “Das verspreche ich dir!”, antwortete Josef. 31 “Schwöre!”, bat Jakob. Josef schwor. Da betete Jakob auf seinem Bett Gott an.

Man könnte denken, dass Jakob an einem Ort der Ruhe in Israel angekommen wäre, Wohlstand, Erfolg und seine ganze Familie wieder in Frieden vereint- was könnte denn noch besser sein? Wie wir sehen hatte Jakob jedoch eine andere Ruhe im Sinn, als er darum bat, in Kanaan neben seinen Vätern begraben zu werden. Seine Ruhe lag nicht im Wohlstand oder im Erfolg, und nicht einmal in einer wunderbaren friedlichen Familie, sondern in Kanaan, dem Land der Verheißung. Das war die Ruhe des Herrn für ihn, seine Augen waren stets darauf gerichtet und nichts konnte ihn für das Verheißene Land blind machen.
Was ist daran für uns von Bedeutung? Die Antwort ist folgende: wir sollten nie von Erfolg, Wohlstand oder anderen guten Dingen der Art geblendet werden, dass wir das Verheißene Land vergessen. Dieses Verheißene Land ist zu allererst das Land oder der Bereich des Lebens, für den wir auf der Erde verantwortlich sind. Und zweitens ist das der Himmel. Wir sollten uns also nicht auf die guten Dinge konzentrieren, die wir haben, sondern darauf, Gott treu zu sein auf dem Gebiet, das er uns anvertraut hat und dann sicher gehen, dass wir in den Himmel kommen.


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