Monatsarchiv für Oktober 2009

 
 

29. Oktober 2009

1. Mose 47:
13 Die Hungersnot wurde immer drückender, weil auf den Feldern nichts mehr wuchs. Nicht nur in Kanaan, auch in Ägypten litten die Menschen schwer darunter. 14 Josef verkaufte Getreide und übergab dem Pharao das Geld. Er nahm so gut wie alles Geld ein, das es in Kanaan und Ägypten gab. 15 Deshalb hatten die Ägypter auch nichts mehr, womit sie bezahlen konnten. Sie kamen zu Josef und flehten: “Sollen wir sterben, nur weil wir kein Geld mehr haben? Bitte gib uns Brot!” 16 ”Gebt mir euer Vieh”, entgegnete Josef, “dann bekommt ihr Brot dafür!” 17 Sie brachten ihr Vieh zu ihm, und er gab ihnen Getreide. Bald waren alle Pferde, Schafe, Ziegen, Rinder und Esel Ägyptens im Besitz des Pharaos. 18 Ein Jahr später kamen die Ägypter wieder zu Josef und sagten: “Herr, wir haben kein Geld mehr, und das Vieh gehört auch schon dir! Wir können dir nur noch uns selbst und unsere Felder geben! 19 Lass uns nicht sterben! Kauf uns und unser Land, wir wollen uns mitsamt unserem Grundbesitz dem Pharao als Leibeigene zur Verfügung stellen. Nur gib uns Getreide zum Leben und Saatgut, damit unsere Felder nicht verwildern!” 20 Josef kaufte das ganze Land auf. Weil die Hungersnot so groß war, musste jeder seinen Grundbesitz dem König überlassen. 21 Alle Bewohner Ägyptens wurden zu Sklaven des Pharaos. 22 Nur das Eigentum der Priester kaufte Josef nicht. Sie bekamen ein festes Einkommen vom Pharao und brauchten deshalb ihren Besitz nicht zu verkaufen. 23 Josef ließ allen Ägyptern melden: “Ich habe euch und eure Felder an den König verkauft. Ihr bekommt Saatgut, das ihr aussäen sollt. 24 Wenn die Ernte kommt, gehört der fünfte Teil davon ihm. Vom Rest könnt ihr euch und eure Familien ernähren und wieder neue Saat aufsparen.” 25 ”Du hast uns das Leben gerettet”, antworteten sie, “wir sind gerne Diener des Pharaos.” 26 Josef machte es zu einem Gesetz in Ägypten, dass ein Fünftel der Ernte dem Pharao gehören sollte. Diese Verordnung gilt dort noch heute. Nur der Grundbesitz der Priester wurde nicht Eigentum des Pharaos.

Diejenigen, die voraus schauen, sind die, die das Land besitzen werden. Wir können das ganz klar an dieser Geschichte sehen. Josef sah eine große Zukunft voraus und er ließ sich durch nichts davon abhalten- sei es Ehebruch (mit der Frau Potifars, die ihn verführen wollte), Betrug oder Hass (von Seiten seiner Brüder) oder Ungerechtigkeit (als er im Gefängnis saß für etwas, das er gar nicht getan hatte). Er konnte auch eine Zukunft für Ägypten sehen und arbeitete sehr hart, um diese zu sichern, indem er Vorratsspeicher anlegte. Und nun waren alle Menschen, die nur für sich selbst in den Tag hinein lebten, auf Josef angewiesen und wurden praktisch zu seinen Sklaven.
Jetzt ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen, nicht nur für das Heute zu leben, wir die meisten Menschen. Einfach nur zu arbeiten, damit man genug hat, um abends ins Restaurant zu gehen oder in Urlaub zu fahren oder ein Haus zu kaufen. Diese Dinge sind an sich natürlich nicht schlecht, aber sie sind es nicht wert dafür zu leben.
Halte dich an Gott fest und bekomme eine Vision für dein Leben von Ihm. Denke daran, wenn du nur für Heute lebst, wirst du letztendlich denen ausgeliefert sein, die für eine Vision leben.

28. Oktober 2009

1. Mose 47:
1-2 Zusammen mit fünf seiner Brüder ging Josef zum Pharao. “Mein Vater und meine Brüder sind von Kanaan hierher gekommen”, sagte er, “ihren Besitz und ihre Viehherden haben sie mitgebracht. Jetzt sind sie in Goschen.” Er stellte seine Brüder vor.3 ”Welchen Beruf übt ihr aus?”, fragte der Pharao. “Wir sind Hirten - wie schon unsere Vorfahren”, antworteten sie. 4 ”Wir möchten uns gern vorübergehend in Ägypten niederlassen. Die Hungersnot in Kanaan wird immer unerträglicher, alle Weideplätze für unsere Herden sind vertrocknet. Bitte gib deine Zustimmung, dass wir in Goschen wohnen können!” 5-6 Der Pharao wandte sich an Josef: “Goschen ist der beste Teil unseres Landes. Gern dürfen dein Vater und deine Brüder dort wohnen bleiben! Und wenn unter ihnen geschickte Männer sind, kannst du sie zu Aufsehern über meine Herden ernennen.” 7 Dann brachte Josef seinen Vater Jakob herein. Jakob begrüßte den Pharao mit einem Segenswunsch. 8 ”Wie alt bist du?”, fragte der Pharao. 9 ”Ich lebe nun 130 Jahre als Gast auf dieser Erde”, antwortete Jakob, “das ist keine lange Zeit - meine Vorfahren sind viel älter geworden -, und es waren harte Jahre.” 10 Dann verabschiedete Jakob sich wieder mit einem Segenswunsch. 11 Josef gab seinem Vater und seinen Brüdern Grundbesitz im fruchtbarsten Gebiet Ägyptens, wie der Pharao gesagt hatte. Es war die Gegend nahe bei der Stadt Ramses. 12 Er versorgte jede Familie nach der Zahl ihrer Kinder mit so viel Lebensmitteln, wie sie brauchten.

Josef war wahrhaftig ein weiser Mann, denn er wusste, dass nicht nur seine Begabung und seine Professionalität ihn an diese hohe Position in Ägypten gebracht hatten, sondern zu allererst die Gnade und Gunst Gottes. Er vergaß diese Tatsache nicht und dies ist der Grund warum er nicht zuerst seinen Vater vorgestellt hat, sondern fünf seiner Brüder. Die Zahl Fünf ist ein Symbol für Gnade und Gunst. Er wollte Pharao wissen lassen, dass er Gnade vor ihm suchte. Er sagte nicht: “Ich habe dir geholfen, jetzt hilfst du mir!”
Menschen, die Gott nicht kennen, dennen Gnade Glück. Sie sagen:” Ich hab Glck gehabt”. Sogar professionelle, hart arbeitende Menschen bekennen, dass sie hoffen das Glück auf ihrer Seite zu haben. Wir, die Gott kennen, hoffen nicht nur, wir wissen dass Gott, der Besitzer von Gnade und Gunst, auf unserer Seite ist und somit alle Dinge zu unseren Gunsten geschehen, sogar schlechte Situationen. Wir sollten wir Josef weise sein und niemals diese Tatsache vergessen.
Ich bete, dass die Gnade und Gunst Gottes dir vorangehen, wo auch immer du hingehst, in Jesu Namen.


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