Gott! Warum?

2. Mose 5:
18 Und jetzt geht wieder an die Arbeit! Alles bleibt, wie es ist: Ihr bekommt kein Stroh mehr und müsst trotzdem so viele Lehmziegel abliefern wie früher.” 19 Da merkten die israelitischen Vorarbeiter, in welch auswegloser Lage sie sich befanden: Die Arbeit wurde ihnen nicht erleichtert, sie mussten Tag für Tag die frühere Menge an Ziegeln herstellen. 20 Als sie den Königspalast verließen, trafen sie Mose und Aaron, die draußen auf sie warteten. 21 “Das soll euch der Herr heimzahlen!”, schimpften die Vorarbeiter. “Ihr habt den Pharao und seine Beamten gegen uns aufgebracht. Ihr habt ihnen das Schwert in die Hand gegeben, mit dem sie uns töten werden!” 22 Da rief Mose zum Herrn: “Ach, Herr, warum hast du meinem Volk das angetan? Und warum hast du mich überhaupt hierher gesandt? 23 Denn seit ich in deinem Auftrag mit dem Pharao geredet habe, unterdrückt er mein Volk nur noch härter. Und du unternimmst nichts, um uns zu helfen!”

Vielleicht hast du auch schon einmal gefragt: „Gott, Warum?“ Die meisten Leute und auch die Israeliten fragen  nicht: „Gott, warum hast du mir dieses Haus oder das Auto, den Mann oder die Frau gegeben?“ weil die denken, dass Gott ihnen nicht all das gegeben hat, sondern dass sie selber gearbeitet haben und deshalb belohnt wurden. Wenn es aber um Konflikte, Probleme oder etwas Schlechtes geht, dann glauben viele Leute, dass es die Hand Gottes sei und fangen an zu fragen: „Warum, Gott?“
Wie wir aber  gesehen haben, wollte Gott die Leute in die Freiheit führen, der Feind aber hielt sie fest, welches zu erwarten war. Deshalb sollten die Leute und auch Mose es weiter versuchen, anstatt zu Fragen „Warum?“.
Gott machte von Anfang an klar, dass Er den Israeliten Gutes tun wollte und erklärte auch warum, nämlich damit die Leuten Ihm dienten. Er hat sie auch darauf hingewiesen, dass der Feind nicht einfach aufgeben wird, aber am Ende gezwungen sein wird, die Israeliten los zu lassen.
Frage „Warum?“, wenn es dir gut geht, weil es Gott ist, der dir Gutes schenkt. Bei Problemen, frage nicht Gott warum, sondern wisse, dass es der Feind ist, der dir widersteht, denn er möchte dich daran hindern in den Wille Gottes hinein zu kommen. Du aber vertraue Gott, halte an Ihm fest und kämpfe gegen den Feind bis zum Sieg.


 
 
 

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