Monatsarchiv für Dezember 2009

 
 

Die Strategie unseres Feindes

2. Mose 5:
4 Doch der ägyptische König blieb unnachgiebig: “Warum wollt ihr beide, Mose und Aaron, das Volk von seinen Pflichten abhalten? Was soll das? Geht zurück an die Arbeit! 5 In meinem Land gibt es sowieso schon genug von euch Israeliten. Wollt ihr sie jetzt auch noch von ihren Aufgaben abhalten?” 6 Noch am selben Tag gab der Pharao den ägyptischen Aufsehern und ihren israelitischen Vorarbeitern folgenden Befehl: 7 “Ab sofort wird den Israeliten kein Stroh mehr für die Herstellung von Lehmziegeln geliefert! Schickt sie los, sie sollen selbst Stroh sammeln! 8 Trotzdem müssen sie täglich genauso viele Ziegel abliefern wie bisher. Diese Leute sind faul geworden, nur deshalb jammern sie nach einem Opferfest für ihren Gott! 9 Lasst sie noch härter arbeiten, und haltet sie auf Trab! Dann haben sie keine Zeit mehr, auf falsche Versprechungen zu hören.”
10 Die Aufseher und ihre israelitischen Vorarbeiter gingen zu den Israeliten und gaben den Erlass des Pharaos bekannt: “Ihr erhaltet ab sofort kein Stroh mehr. 11 Zieht selbst los, und seht zu, wo ihr es herbekommt! Aber lasst euch ja nicht einfallen, heute Abend weniger Ziegel abzuliefern!” 12 Daraufhin zogen die Israeliten durch das ganze Land, um Stroh für die Herstellung von Ziegeln zu sammeln. 13 Die Aufseher trieben sie unerbittlich an: “Beeilt euch, denn ihr müsst genauso viele Ziegel abliefern wie früher, als ihr noch Stroh bekommen habt!” 14 Die ägyptischen Aufseher prügelten die israelitischen Vorarbeiter, die sie eingesetzt hatten, und schrien sie an: “Warum habt ihr gestern und heute nicht genug Ziegel hergestellt?” 15 Darauf gingen die israelitischen Vorarbeiter zum Pharao und beschwerten sich: “Herr, weshalb behandelst du uns so? 16 Wir bekommen kein Stroh mehr geliefert, und gleichzeitig verlangt man von uns die gleiche Menge an Ziegeln wie früher! Das schaffen wir nicht und werden zur Strafe auch noch geschlagen. Dein Volk tut uns großes Unrecht!” 17 Der Pharao aber rief: “Faul seid ihr und arbeitsscheu! Nur deshalb wollt ihr wegziehen und dem Herrn Opfer darbringen! 18 Und jetzt geht wieder an die Arbeit! Alles bleibt, wie es ist: Ihr bekommt kein Stroh mehr und müsst trotzdem so viele Lehmziegel abliefern wie früher.” 19 Da merkten die israelitischen Vorarbeiter, in welch auswegloser Lage sie sich befanden: Die Arbeit wurde ihnen nicht erleichtert, sie mussten Tag für Tag die frühere Menge an Ziegeln herstellen. 20 Als sie den Königspalast verließen, trafen sie Mose und Aaron, die draußen auf sie warteten. 21 “Das soll euch der Herr heimzahlen!”, schimpften die Vorarbeiter. “Ihr habt den Pharao und seine Beamten gegen uns aufgebracht. Ihr habt ihnen das Schwert in die Hand gegeben, mit dem sie uns töten werden!” 22 Da rief Mose zum Herrn: “Ach, Herr, warum hast du meinem Volk das angetan? Und warum hast du mich überhaupt hierher gesandt? 23 Denn seit ich in deinem Auftrag mit dem Pharao geredet habe, unterdrückt er mein Volk nur noch härter. Und du unternimmst nichts, um uns zu helfen!”

Um einen Krieg zu gewinnen, muss man die Taktiken und die Strategie des Feindes studieren, dadurch kann man die richtige Gegenaktion entwickeln, um den Sieg im Kampf abzusichern. Wir als Gläubige befinden uns im Kampf gegen den Teufel und eine seiner Strategien ist uns so wie die Israeliten mit Arbeit zu erdrücken, damit wir keine Zeit für Gott haben, nicht einmal eine Stunde Zeit für das persönliche Gebet.
Deshalb müssen wir diszipliniert und organisiert sein, dass wir die Arbeit beherrschen und kontrollieren und nicht umgekehrt. Arbeit ist gut und der Wille Gottes für uns, aber sie soll uns nicht dominieren.
Du musst dich immer daran erinnern, dass du ein Knecht Gottes bist und nicht ein Knecht der Arbeit.
Sei organisiert, indem du in deinen täglichen Plänen mindestens eine Stunde Zeit für Gott freihälst.

Dass Er uns nicht schlage.

2. Mose5:
1 Danach gingen Mose und Aaron hin und sprachen zum Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, dass es mir ein Fest halte in der Wüste. 2 Der Pharao antwortete: Wer ist der HERR, dass ich ihm gehorchen müsse und Israel ziehen lasse? Ich weiß nichts von dem HERRN, will auch Israel nicht ziehen lassen. 3 Sie sprachen: Der Gott der Hebräer ist uns erschienen. So lass uns nun hinziehen drei Tagereisen weit in die Wüste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, dass er uns nicht schlage mit Pest oder Schwert.

Wenn wir  Gott gehorsam sind und Ihm dienen, dann sind wir frei von Seinen Schlägen. Ja, wir sollen Gott aber nicht aus Angst, sondern aus Liebe dienen. Wir verstehen nur dass unser Dienst für Gott uns schützt, unsere Beziehung mit Ihm stärkt und uns fest macht unter den Schatten des Allmächtigen.
Unsere Sicherheit liegt also darin, dass wir Gott dienen.


hosted by webston